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Pfarrgemeinde Hl. Kreuz

Abschied von unserer Mesnerin

langjährige Mesnerin Franziska Rank

Am 13. Februar haben wir unsere langjährige Mesnerin von Heilig Kreuz Franziska Rank zu Grabe getragen und in der abendlichen Eucharistiefeier in der Kreuzkirche ihrer gedacht. 56 Jahre lang hat sie zunächst an der Seite ihres Ehemannes und dann 21 Jahre lang selbständig den Mesnerdienst in unserer Offenburger Mutterkirche
versehen.
Dekan Matthias Bürkle und der stellvertretende PGR-Vorsitzende Herbert Neff sprachen ihr bei der Beerdigung und beim Seelenamt ein inniges Dankeschön und Vergelt's Gott aus und würdigten ihren Einsatz für die Pfarrei.

Dekan Matthias Bürkle

Dekan Matthias Bürkle in Rom 

Dekan Matthias Bürkle nutzte seinen jüngsten Romaufenthalt im Februar, bei dem er den ehemaligen Praktikanten unserer Seelsorgeeinheit Thorsten Gompper besuchte, u. a. auch dazu, ein in der Ewigen Stadt lebendes Pfarrkind von Heilig Kreuz zu besuchen:

Pater Bruno Bayer lebt als Palottiner seit über 30 Jahren in Rom und ist trotz seines hohen Alters noch nicht im Ruhestand: immer noch redigiert er die Briefe seines Ordensgründers Vinzenz Palotti, um eine Gesamtausgabe des Werkes fertigzustellen. Unser Bild zeigt ihn auf der Dachterrasse der Casa Palotti mit seinem Heimatpfarrer Matthias Bürkle - im Hintergrund die Kuppel des Petersdoms

 

Kirche


Pfarrkirche Hl. KreuzDer erste Bau der Heilig-Kreuz-Kirche stammt aus dem 13. Jahrhundert. Er wurde beim Stadtbrand von 1689 bis auf die Grundmauern zerstört. Auf den alten Grundmauern wurde die heutige Kirche unter den Einflüssen der Voralberger Bauschule (Franz Beer, 1660 - 1726, und Leonhard Albrecht, 1671 - 1734) errichtet. Die Kirche hat einen dominierenden dreistöckigen Turm. Das Langhaus ist durch Pfeilerreihen in drei Schiffe geteilt. Der gotische Chor zeigt noch alte Mauern. Der Hochaltar wurde 1740 von Franz Lichtenauer geschaffen.

Der linke Seitenchor, das Josefs-Chörlein, beherbergt ein Renaissance-Kruzifix aus dem Jahre 1521. Der Ölberg, ein Nischenbau in Form einer gotischen Kapelle, enstand 1524. Von rechts nach links sieht man die Jünger Petrus, Johannes und Jakobus, dahinter den betenden Heiland. Vor dem Hintergrund einer einer zeitgenössisch dargestellten Stadt nahen die Häscher.

der OelbergDer Ölberg gilt als Offenburgs wertvollstes Kunstdenkmal. Das Kruzifix auf dem Kirchplatz neben dem Ölberg erinnert daran, dass dort der alte Friedhof war. Das Kruzifix wurde 1521 wahrscheinlich von Andreas von Urach geschaffen. Die heutige Skulptur ist eine Kopie von Peter Valentin dem Älteren.

 



 


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